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4 Landehilfen

Der verhältnismässig gute Gleitwinkel der Modellkunstflugzeuge wird auf engen Plätzen schon ziemlich eklig. Es gibt aber Möglichkeiten, diesen Gleitwinkel zu verringern:


4.1 Querruder hochstellen
Die Variante für die Mischerfraktion ;-). Die Querruder werden dabei LEICHT nach oben angestellt, das Profil erhält dadurch eine negative Wölbung, der Wirkungsgrad geht in den Keller, der Gleitwinkel ebenfalls. Das entstehende Moment um die Querachse muss mit dazugemischtem Höhenruder/Tiefenruder ausgeglichen werden. Die Landung mit hochgestellten Querrudern läuft analog zu der mit neutralen Querrudern, man entscheidet sich am Anfang des Endanfluges für eine Querruderstellung und zieht diese bis zum Aufsetzen durch.
Wichtig: Testen sie den benötigten Querruderausschlag die benötigten Höhen-/Tiefenruderkorrekturen in genügend Sicherheitshöhe und trainieren sie das hochstellen der Querruder dort einige Male, um sich an den Übergang zu gewöhnen.

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4.2 Slip
Auch im Slip ist die Sinkrate erheblich höher. Die meisten Flugzeuge brauchen im Slip etwas Gasunterstützung, um noch stabil zu fliegen. Gehen sie am Anfang des Endanfluges in den Slip, behalten sie den Slipwinkel bis zum Abfangen bei und gehen sie während dem Abfangen fliessend wieder in den Normalflug über. Beim Ausleiten des Slips ist es wichtig, zusätzlich zum LEICHTEN Gegenquerruder kräftig Gegenseitenruder zu geben. Macht man das nicht, schiebt das Modell und kippt dann gleich über die andere Fläche ab.
Fortgeschrittene können im Endanflug statt dem Gas und dem Höhenruder/Seitenruder, den Slipwinkel oder gleich alles zusammen variieren.

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