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Home>Motorflug>Modellwechsel: Shockflyer -> AJ-Extra, Seite 5

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5 Fliegen mit Mimalfahrt/Strömungsabriss

Normalerweise fliegen sie mit der AJ-Extra im Vorwärtsflug mit doppelter Minimalgeschwindigkeit (im Programmflug oft auch schneller, selten langsamer) durch die Gegend. Für einen, der wie ich bisher mit dem 95cm-Shockflyer immer mit 10-12 Grad Anstellwinkel rumgekrebst ist bedeutet das eine Geschwindigkeitssteigerung um den Faktor 3, die ist anfangs heftig ungewohnt, man hat immer das Gefühl man sei zu schnell und dadurch entsteht das Bedürfnis, langsamer zu fliegen. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber an die höhere Geschwindigkeit. Modelle wie die AJ-Extra werden nun mal so schnell bewegt, wenn sie etwas Langsameres wollen müssen sie ein Plattenprofil nehmen oder mit der Flächenbelastung runter gehen.

In den folgenden Übungen fliegen sie ausnahmsweise deutlich langsamer als normal, da es hier darum geht, ein Gefühl für den Strömungsabriss zu entwickeln. Die nächsten Flüge verlaufen dabei immer ähnlich, gehen sie dabei in Sicherheitshöhe immer näher ans Limit.

[-] Gehen sie auch immer wieder übers Limit (= Weichwerden bzw. Strömungsabriss) um die Modellreaktionen kurz vor, während und nach dem Weichwerden/Abriss zu studieren.
[-] Versuchen sie einerseits, kurz vor dem Abriss richtig zu reagieren und ihn so zu verhindern (Gasschub und HR nachlassen) und versuchen sie andererseits bei einem Abriss diesen mit möglichst wenig Höhenverlust zu beenden. Wichtig: Beim möglichst schnellen Beenden des Abrisses haben sie genau einen Versuch. Klappt dieser Versuch ists gut, klappt er nicht (meistens wegen übersteuern) dann schmiert das Modell nochmals richtig eklig ab. Nemen sie dann unbedingt alle Ruder zurück und gönnen sie der AJ-Extra 10 Höhenmeter Fall, damit sich die Strömung wieder anlegen kann. Verkneifen sie sich unbedingt, nach dem ersten misslungenen Versuch einen zweiten schnellen Abfangversuch nachzulegen, das Modell kippt dann nur bei jedem mal giftiger ab, das Spielchen setzt sich bis zum Boden fort und eh sie sichs versehen sind sie eingeschlagen (ja, ich rede aus Erfahrung :-().

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5.1 Fliegen mit Mimalfahrt

Der Start
Der Start läuft genau gleich wie bei den ersten Flügen.

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Flugübungen
übung 1 Reduzieren sie im Geradeausflug die Geschwindigkeit bis kurz vor dem Weichwerden der Querruder und Versuchen sie diese Fluglage zu halten. Lassen sie, wenn sie das Weichwerden bemerken, die Finger vom Querruder und geben sie einen kurzen Gasstoss, direkt nachher können sie wieder am Querruder knüppeln, sollte das Modell immer noch weich sein müssen sie das Gas noch weiter aufdrehen.
übung 2 Kreisen sie mit 7-10 Spannweiten Kreisradius am Himmel, reduzieren sie die Geschwindigkeit bis kurz vor dem Weichwerden und versuchen sie die Fluglage zu halten. Spielen sie dabei alle drei Kurvenvarianten (schiebefreie Kurve, Kurve mit neg. Schieben (Heck hängt in die Kurve hinein), kurve mit pos. Schieben (Heck zeigt aus der Kurve heraus)durch. Wenn sie ein Weichwerden bemerken dann lassen sie das Höhenruder etwas nach und beschleunigen sie mit einem kurzen Gasstoss.
übung 3 Wechseln sie Geraden und Kurvenstücke ab und trainieren sie auch hier alle drei Kurvenvarianten. Beschleunigen sie dabei bereits vor Beginn der Kurve auf Kurvengeschwindigkeit, legen sie die Maschine nach erreichen der Kurvengeschwindigkeit mit dem Querruder in die geforderte Schräglage und ziehen sie anschliessend so weit wie nötig am Höhenruder. Um die Kurvengeschwindigkeit halten zu können müssen sie speziell in engen Kurven das Gas direkt nach dem Einleiten der Kurve nochmals merklich aufdrehen.

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Figuren
Fliegen sie mit Minimalfahrt (sowohl kurz vor dem Weichwerden als auch kurz vor dem Strömungsabriss) verschiedene, vorgegebene Formen (Vierecke, Herzen, Buchstaben etc.), ohne dabei abzureissen oder all zu heftig von der gedachten Flugbahn abzuweichen.

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Wiederholungen
Machen sie diese übungensolange, bis sie jeden im Flug nahe dem Weichwerden jedes(!) dem Modell mögliche ebene Bauchflug-Manöver fliegen können ohne dabei abzureissen oder allzu lange im "weichen" zustand zu bleiben. Das Ganze kann problemlos mehrere Flugstunden dauern und stellt ihre Geduld auf eine harte Probe.
Das Erkennen des Weichwerdens sowie die richtigen Bewegungen müssen sie vollständig automatisieren, im normalen flugbetrieb haben sie schlicht keine Gehirnkapazität mehr, um sich neben dem Kunstflugtrainig auch noch mit dem Strömungsabriss herumzuschlagen. Ob sie die sache bereits Automatisiert haben merken sie z.B. wenn sie einem anderen Modell folgen und sich aktiv nur noch aufs verfolgen konzentrieren. Reisst ihnen ihre Maschine dabei ab oder wird weich, dann haben sies noch nicht automatisiert .

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Die Landung
Die Landung läuft vorläufig gleich ab wie beim Erstflug.

[-] Verkneifen sie sich das Modell im Landeanflug mit Minimalfahrt zu fliegen und regelrecht auszuhungern. Sobald sie einige Dutzend Flugstunden drauf haben können sie das problemlos machen, momentan haben sie das Gefühl für den Strömungsabriss noch nicht und werden wahrscheinlich bereits bei der ersten derartigen Landung abreissen und abkippen. Diese unerwarteten Abkipper (bei der Landung konzentrieren sie sich ja aufs Zielen und nicht aufs Fliegen) sind immer deutlich heftiger und mit mehr Höhenverlust verbunden als die provozierten in Sicherheitshöhe, ein Abkipper in der letzten Kurve 7m über dem Boden bedeutet den Einschlag und das Ende des Modells .
[-] Halten sie auch den Anflugwinkel weiter flach, je steiler sie fliegen desdo genauer muss das Timing beim Abfangen stimmen, und für derartige übungen fehlt ihnen momentan noch die Flugpraxis.
[-] Wenn sie den Landeanflug verhauen oder im Endanflug zu hoch anfliegen dann beschleunigen sie horizontal, gehen dann in den Steigflug über und fliegen erneut an.

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Wichtiger Hinweis
Verkneifen sie sich bei diesen Minimalfahrt-Flügen die anderen Fluglagen wie Messerflug, Rückenflug, Hovern und Torquen und verkneifen sie sich auch jegliche Kunstflugfiguren. Wie würden das zwar alles fast auf Anhieb hinbekommen, aber sie haben das Gefühl für den Strömungsabriss noch nicht, und dass kann zu unkontrollierten Situationen und dadurch zum Modellverlust führen.

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5.2 Das Abreisstraining

Normalerweise fliegen sie mit der AJ-Extra im Vorwärtsflug mit doppelter Minimalgeschwindigkeit (im Programmflug oft auch schneller, selten langsamer) durch die Gegend. Für einen, der wie ich bisher mit dem 95cm-Shockflyer immer mit 10-12 Grad Anstellwinkel rumgekrebst ist bedeutet das eine Geschwindigkeitssteigerung um den Faktor 3, die ist anfangs heftig ungewohnt, man hat immer das Gefühl man sei zu schnell und dadurch entsteht das Bedürfnis, langsamer zu fliegen. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber an die höhere Geschwindigkeit. Modelle wie die AJ-Extra werden nun mal so schnell bewegt, wenn sie etwas Langsameres wollen müssen sie ein Plattenprofil nehmen oder mit der Flächenbelastung runter gehen.

In der folgenden Übung fliegen sie ausnahmsweise deutlich langsamer als normal, da es hier darum geht, ein Gefühl für den Strömungsabriss zu entwickeln. Die nächsten Flüge verlaufen dabei immer ähnlich, gehen sie dabei in Sicherheitshöhe immer näher ans Limit (=Mindestgeschwindigkeit).

[-] Gehen sie auch immer wieder übers Limit (= Weichwerden bzw. Strömungsabriss) um die Modellreaktionen kurz vor, während und nach dem Weichwerden/Abriss zu studieren.
[-] Versuchen sie einerseits, kurz vor dem Abriss richtig zu reagieren und ihn so zu verhindern (Gasschub und HR nachlassen) und versuchen sie andererseits bei einem Abriss diesen mit möglichst wenig Höhenverlust zu beenden. Wichtig: Beim möglichst schnellen Beenden des Abrisses haben sie genau einen Versuch. Klappt dieser Versuch ists gut, klappt er nicht (meistens wegen übersteuern) dann schmiert das Modell nochmals richtig eklig ab. Nemen sie dann unbedingt alle Ruder zurück und gönnen sie der AJ-Extra 10 Höhenmeter Fall, damit sich die Strömung wieder anlegen kann. Verkneifen sie sich unbedingt, nach dem ersten misslungenen Versuch einen zweiten schnellen Abfangversuch nachzulegen, das Modell kippt dann nur bei jedem mal giftiger ab, das Spielchen setzt sich bis zum Boden fort und eh sie sichs versehen sind sie eingeschlagen (ja, ich rede aus Erfahrung :-().

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Der Start
Der Start läuft genau gleich wie bei den ersten Flügen.

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Minimalgeschwindigkeit ohne Weiche Querruder
übung 1 Reduzieren sie im Geradeausflug die Geschwindigkeit bis kurz vor dem Weichwerden der Querruder und Versuchen sie diese Fluglage zu halten. Lassen sie, wenn sie das Weichwerden bemerken, die Finger vom Querruder und geben sie einen kurzen Gasstoss, direkt nachher können sie wieder am Querruder knüppeln, sollte das modell immer noch weich sein müssen sie das Gas noch weiter aufdrehen.
übung 2 Kreisen sie mit 7-10 Spannweiten Kreisradius am Himmel, reduzieren sie die Geschwindigkeit bis kurz vor dem Weichwerden und versuchen sie die Fluglage zu halten. Spielen sie dabei alle drei Kurvenvarianten (schiebefreie Kurve, Kurve mit neg. Schieben (heck hängt in die Kurve hinein), kurve mit Pos. Schieben (heck zeigt aus der kurve heraus)durch. Wenn sie ein Weichwerden bemerken dann lassen sie das Höhenruder etwas nach und beschleunigen sie mit einem kurzen Gasstoss.
übung 3 Wechseln sie Geraden und Kurvenstücke ab und trainieren sie auch hier alle drei Kurvenvarianten. Beschleunigen sie dabei bereits vor Beginn der Kurve auf Kurvengeschwindigkeit, legen sie die Maschine nach erreichen der Kurvengeschwindigkeit mit dem Querruder in die geforderte Schräglage und ziehen sie anschliessend so weit wie nötig am Höhenruder. Um die Kurvengeschwindigkeit halten zu können müssen sie speziell in engen Kurven das Gas direkt nach dem Einleiten der Kurve nochmals merklich aufdrehen.

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Minimalgeschwindigkeit mit weichen Querrudern
übung 1 Reduzieren sie im Geradeausflug die Geschwindigkeit bis kurz vor dem Sackflug diese Fluglage zu halten. Mit dem Querruder können sie jetzt nur noch äusserst vorsichtig steuern, jede zu heftige Bewegung führt zum Aufschwingen oder zum abkippen. Die Flughöhe steuern sie jetzt im Wesentlichen über den Gasknüppel, da das HR bereits am "Anschlag" ist und wegen dem Drohenden Strömungsabriss keinen Spielraum mehr hat. Nehmen sie, wenn sie Durchsacken, die Finger vom Querruder und geben sie einen kurzen Gasstoss, bis sie das modell wieder unter Kontrolle haben.
übung 2 Kreisen sie mit 7-10 Spannweiten Kreisradius am Himmel, reduzieren sie die Geschwindigkeit bis kurz vor dem Strömungsabriss und versuchen sie die Fluglage zu halten. Spielen sie dabei alle drei Kurvenvarianten (schiebefreie Kurve, Kurve mit neg. Schieben (heck hängt in die Kurve hinein), kurve mit Pos. Schieben (heck zeigt aus der kurve heraus) durch und versuchen sie den Punkt herauszufinden, bei dem die AJ-Extra beim Abriss manchmal in die Gerade zurückkippt und manchmal in die Kurve hineinfällt. Der Kurvenflug mit Minimalgeschwindigkeit ist dabei erheblich anspruchsvoller als der Geradeausflug mit Minimalgeschwindigkeit, besonders auf dem Querruder ist die Maschine hier sehr hibbelig.
übung 3 Wechseln sie Geraden und Kurvenstücke ab, beschleunigen sie dabei vor der Kurve bereits auf Kurvengeschwindigkeit, da ihnen die Maschine sonst in der Kurve sofort abkippt. Trainieren sie auch hier alle drei Kurvenvarianten.

[-] Wenn das Modell in der Kurve abkippt und im Extremfall fast senkrecht runterfliegt dann neutralisieren sie alle Ruder, lassen sie das Gas so wie es ist, gönnen sie dem Modell 10m Sturzflug (bis dann hat sich die Strömung wieder sicher angelegt) und fangen es dann weich ab.

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Figuren
Fliegen sie mit Minimalfahrt (sowohl kurz vor dem Weichwerden als auch kurz vor dem Strömungsabriss) verschiedene, vorgegebene Formen (Vierecke, Herzen, Buchstaben etc.), ohne dabei abzureissen oder all zu heftig von der gedachten Flugbahn abzuweichen.

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Wiederholungen
Machen sie diese "Abrissflüge" solange, bis sie jeden im Flug nahe dem Weichwerden jedes(!) dem Modell mögliche ebene Bauchflug-Manöver fliegen können ohne dabei abzureissen oder allzu lange im "weichen" zustand zu bleiben. d die meisten auch verhindern können. Sobald das klappt, fliegen sie am Himmel bestimmte Muster (Vierecke, Herzen, etc.) mit Minimalfahrt, bis sie auch hier nicht mehr abreissen. Das Ganze kann problemlos mehrere Flugstunden dauern und stellt ihre Geduld auf eine harte Probe.

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Die Landung
Die Landung läuft vorläufig gleich ab wie beim Erstflug.

[-] Verkneifen sie sich das Modell im Landeanflug mit Minimalfahrt zu fliegen und regelrecht auszuhungern. Sobald sie einige Dutzend Flugstunden drauf haben können sie das problemlos machen, momentan haben sie das Gefühl für den Strömungsabriss noch nicht und werden wahrscheinlich bereits bei der ersten derartigen Landung abreissen und abkippen. Diese unerwarteten Abkipper (bei der Landung konzentrieren sie sich ja aufs Zielen und nicht aufs Fliegen) sind immer deutlich heftiger und mit mehr Höhenverlust verbunden als die provozierten in Sicherheitshöhe, ein Abkipper in der letzten Kurve 7m über dem Boden bedeutet den Einschlag und das Ende des Modells .
[-] Halten sie auch den Anflugwinkel weiter flach, je steiler sie fliegen desdo genauer muss das Timing beim Abfangen stimmen, und für derartige übungen fehlt ihnen momentan noch die Flugpraxis.
[-] Wenn sie den Landeanflug verhauen oder im Endanflug zu hoch anfliegen dann beschleunigen sie horizontal, gehen dann in den Steigflug über und fliegen erneut an.

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Wichtiger Hinweis
Verkneifen sie sich bei diesen Minimalfahrt-Flügen die anderen Fluglagen wie Messerflug, Rückenflug, Hovern und Torquen und verkneifen sie sich auch jegliche Kunstflugfiguren. Wie würden das zwar alles fast auf Anhieb hinbekommen, aber sie haben das Gefühl für den Strömungsabriss noch nicht, und dass kann zu unkontrollierten Situationen und dadurch zum Modellverlust führen.

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