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Home>Technikecke>Yak 55 Nr.3, Seite 4

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4 Fliegen

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[-]   Die Power-Varianten von 350g-410g fliegen sich alle recht ähnlich, die Slow-Variante ist deutlich gemütlicher unterwegs.
[-] [Heck] Der Wurfstart mit 2/3 Gas ca. 45 Grad nach oben ist problemlos, von einer Asphaltbahn ist das Modell nach ca 5-7m Vollgas in der Luft. Rasenstart geht auch, der Rasen muss allerdings recht kurz gemäht sein. Das Fangen aus dem Torquen ist mit entsprechender Übung kein Problem, bei Landungen auf Asphalt habe ich bis jetzt noch kein Fahrwerk kaputt bekommen, auf Rasen darf man nicht zu schnell anfliegen, sonst kann man das Fahrwerk knacken. Durchsacklandungen ohne Gas und mit Voll gezogenem Höhenruder steckt das Fahrwerk problemlos weg. Bei Landungen im höheren Gras reissen die Höhenruder-Ausgleichsflächen gerne ab. Abhilfe schafft hier das Heranhovern mit 45 Grad Anstellwinkel, sobald das Heck 20cm über dem Boden ist Gas rausnehmen, Höhenruder auf neutral und das Modell aufs Fahrwerk plumpsen lassen. Scale-Starts und Landungen sind auf der Asphaltbahn natürlich ebenfalls möglich.
[-] Beim Strömungsabriss sackt das Modell durch und taucht dann Nase nach unten weg, dieses Manöver kann aber jederzeit durch Gasgeben beendet werden.
[-] Die Rollrate liegt bei Vollgas (sofern die Querruderservos die Ruder noch durchdrücken können) bei 1.5-2 Rollen/Sekunde.
[-] Heftiges herumreissen oder zu enge Negativloops quittiert das Modell mit dem rausdrehen über eine Fläche.
[-] Der Übergang vom Flächenflug ins Flächenhovern ist deutlich spürbar (durchsacken) aber weder mit Abkippern noch sonst mit irgendwelchen Ekligkeiten verbunden.
[-] Der Messerflug geht, sofern man den Akku oberhalb der Tragflächenebene platziert, mit geringen Korrekturen.
[-] Bei Rollen verdreht sich das Heck leicht, die Sache bleibt aber im Rahmen.
[-] Torquen geht aufgrund des langen Rumpfhebelarms und der guten Ruderwirksamkeit sehr einfach.
[-] [Heck] Dreck und Wasser stören nicht heftig, ich bin auch schon bei leichtem Nieselregen geflogen. Einzig den Empfänger sollte man für solche Aktionen einpacken, da dieser relativ wasserempfindlich ist.
[-] "The Wall" (senkrechtes Hochreissen aus dem Horizontalflug) funktioniert bei Vollgas ohne Modellbeschädigungen.
[-] Sturzflug geht bis Halbgas endlos und ohne Flatterneigungen. Mit Vollgas gings bis jetzt auch, ich hab da aber meine Bedenken.
[-] Vermurkste Landungen und Überschläge hält das Modell meist ohne Beschädigungen aus, bei Abstürzen oder einhängen mit den Flächen beim bodennahen Messerflug gibt es Depronschnipsel, da ist dann reparieren angesagt.
[-] Die Yak kann man auch noch prima als Lasttier zu gebrauchen. Mit den Flightpower-Akkus gehts bis 450g zuverlässig senkrecht, man kann also, je nach Version, bis zu 100g "Diverses" mitschleppen. Was auch immer das dann ist :-).

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