Fabians Modellkunstflugseiten
Home | Motorflug | Segelflug | Technikecke | Diverses | Impressum | Links | Updates | Sitemap | Suchen,Drucken
Home>Technikecke>Yak 55 Nr.3, Seite 2

1 | 2 | 3 | 4 | 5


2 Aufbau Teil 1

2.1 Bevor sie loslegen

Erforderliche Genauigkeit
Shockflyer haben die nette Eigenschaft, auch völlig schief gebaut, durch diverse Einschläge bereits ziemlich zerknittert und mit labberigen Ruderanlenkungen, abgerissenen Ecken, Löchern in den Tragflächen und einem um 2cm nicht passenden Schwerpunkt noch irgendwie zu fliegen.
Aber eben, "irgendwie", aber garantiert nicht mehr präzise. Versuchen sie daher, ihren Shockflyer von Anfang an gerade, sauber und genau aufzubauen. Dadurch ersparen sie sich beim Einfliegen eine menge Ärger.
An den Stellen, wo Genauigkeit besonders wichtig oder nicht wirklich wichtig ist, werde ich nochmal gesondert drauf hinweisen.

Verstärkungen
Bitte kommen sie nicht auf die Idee, beim Bau noch zusätzliche Verstärkungen anzubringen, nach dem Motto: Viel hilft viel.Dieses Motto gilt bei Shockflyern nicht! Jede Verstärkung bedeutet Zusatzmasse, und und das Zusatzmasse erhöht das Bruchrisiko, weil beim Crash dann mehr Masse abrupt abgebremst wird. Das Modell wie hier gezeigt hält allen Flugbelastungen stand, mit dem normalen Fahrwerk übersteht es alles was man noch als "Landung" bezeichnen kann. Es gibt hier wirklich keinen Grund noch irgendwas zu verstärken.

Fehler in der Baubeschreibung
[-] Ich habe für die Fotostrecke mit Aufbauvariante 1 (2 HLW-Servos) angefangen und diese dann nachträglich auf die im Folgenden beschriebene Hauptvariante (1 HLW-Servo) umgebaut. Daher sieht man auf einigen Fotos noch das Heck der Aufbauvariante 1. Bitte lassen sie sich dadurch nicht verwirren :-).
[-] Die Depronteile sind z.T. extrem fransig ausgeschnitten. Keine Ahnung woran das liegt, ich habe es mit mehreren Klingen und unterschiedlichen Schneidetechniken versucht, aber völlig unabhängig davon kamen die Schnitte manchmal absolut sauber und 5 Minuten später wars eher ein Rupfen als ein Schneiden...
[-] Die HLW-Abstrebung kommt sich mit der Seitenruderanlenkung in die Quere. Daher entweder Seitenruderhorn 1cm runtersetzen oder HLW-Streben auf die Oberseite verbannen.
[-] Zwischen den blauen und den roten Streifen käme eigentlich noch ein Gelber hin. Ich konnte damals einfach keinen gelben Edding auftreiben.

nach oben



2.2 Benötigtes Werkzeug

[-] Teppichmesser, Ersatzklingen
[-] Laubsäge, Metallsägeblätter, Sägeunterlage
[-] Schere
[-] Bleistift, Anspitzer, Radiergummi
[-] Papier
[-] Geo-Dreieck
[-] Stahlmasstab 50cm
[-] Stahlschiene 1m
[-] Schraubenzieher Kreuzschlitz klein
[-] Schraubenzieher Kreuzschlitz mittel
[-] Schraubenschlüssel nach Bedarf
[-] Schleifklotz eckig
[-] Schleifpapier 80er
[-] Bohrer 1.5mm, 2.5mm, 3mm, 3.5mm und 8mm mit Handgriff zum Einspannen oder mit Bohrmaschine
[-] Flachzange gebogen, gross
[-] Abisolierzange
[-] Lötkolben
[-] Lötspitze fein
[-] Lötspitze mittel für den Schrumpfschlauch und Gurtband
[-] Lötdraht
[-] Nadel für die Seilanlenkung

nach oben



2.3 Material

[-] 1 Platte 3mm Depron
[-] ev. 1 Platte 6mm Depron
[-] 2 Kohlestäbe 1m lang, 3mm Durchmesser
[-] 2 Kohlestäbe 1m lang, 2mm Durchmesser
[-] 1 Kohlestab 1m lang, 1.5mm Durchmesser
[-] 1 Tube UHU-Por
[-] Entweder ca. 5ml 5-min Epoxi + Baumwollflocken oder entsprechend Sekundenkleber+Glaspulver
[-] Sekundenkleber
[-] Aktivator für Sekundenkleber
[-] 1 Brett 1.5mm Balsa
[-] 2 Moosgummiräder, Durchmesser 45-50mm
[-] 1 Moosgummirad, Durchmesser 20-25mm
[-] Div. Edding
[-] Lötzinn
[-] Schrumpfschlauch 2mm, Ca. 30cm
[-] Schrumpfschlauch 3mm ca. 10cm
[-] Tesa-Film 12 oder 15mm breit
[-] Krepband 15mm
[-] Gewebeband (Hockeyklebeband) oder Strapping-Tape
[-] ca. 10x20cm 1.5mm Sperrholz
[-] 3 oder 4mm Sperrholz falls vorhanden
[-] ca. 20cm 20mm breites Nylon-Gurtband
[-] ca. 1.5m Dyneema oder Drachenschnur für die Flächenstreben
[-] ca. 3m Corastring oder Drachen-/Dyneemaschnur für die Ruderanlenkung

[Yak]

Kontrollieren sie, ob alles zum Bau benötigte Material vorhanden ist.

nach oben



2.4 Pläne

[Yak] [Yak] [Yak]

1 Der Plan für die Draufsicht besteht aus mit Krepband zusammengeklebten A4-Blättern. Auf dem Krepband kann man, im Gegensatz zu Tesafilm, problemlos zeichnen, sollte mal die Rückseite des Plans für eine weitere Draufsicht herhalten müssen.

[Yak] [Yak] [Yak]

2 Zeichnen sie die Draufsicht mit Bleistift und Lineal/Geo-Dreieck auf dem Plan auf. Beginnen sie dabei am besten mit der Rumpfmittellinie, von der aus sie dann die weiteren Elemente konstruieren können. Für den Plan der Seitenansicht verfahren sie gleich. Hier dient die Linie der Tragflächen-HLW-Ebene als Ausgangslinie.

nach oben



2.5 Bauteile

[Yak] [Yak]

1 Zum Entfernen des Depron-Schriftzuges tränken sie ein Papiertuch mit Brennspiritus und wischen den Schriftzug damit ab. Falls nötig wischen sie am Schluss nochmals mit einem frischen getränkten Tuch nach, um den letzten Grünschimmer vom Depron zu bekommen.

[Yak] [Yak] [Yak] [Yak]

2 Auf der Grafik links sehen sie die Einzelteile der Draufsicht. Legen sie nun den Draufsichtsplan auf die Depronplatte und pieken sie die Eckpunkte der beiden Tragflächen mit einem spitzen Bleistift auf das Depron durch. Beachten sie dabei unbedingt die Faserrichtung des Deprons. Parallel zur Faserrichtung (1) ist das Depron deutlich steifer als 90 Grad dazu (2).

[Yak] [Yak]

3 Verbinden sie diese Eckpunkte mit einem Bleistift und einem Lineal. Die Randbögen können sie anschliessend entweder mit dem Zirkel oder mit einer runden Schablone (Krepbandrolle..) zeichnen. Die durch den Bleistift entstehende kleine Kerbe dient als Führung für das Teppichmesser.

[Yak] [Yak]

4 Schneiden Sie die Tragflächen mit dem Teppichmesser aus. Schneiden sie dazu zuerst mit wenig Druck in 1-2 Anläufen die obere Haut des Deprons durch, anschliessend können sie das Depron ganz durchschneiden.
5 Erstellen sie die restlichen 3mm Depron-Teile (Rumpfdraufsicht, rechtes und linkes HLW, hintere Rumpfseitenansicht, Torsionsstreifen) nach dem gleichen Prinzip. Für runde Partien (z.B. die Kabinenhaube) pieken sie alle 2cm vom Plan aufs Depron durch und verbinden die Punkte dann von Hand.

[Yak] [Yak]

6 Legen sie den vorderen Teil der Rumpfdraufsicht auf die 3mm Depronplatte und zeichnen sie die Konturen für den Aufdoppler nach. Der Aufdoppler reicht bis 2cm nach Tragflächenbeginn.

[Yak] [Yak]

7 Schleifen sie die Hinterkante des Aufdopplers schräg an, so dass sie später problemlos mit Klebeband verstärken können. Den entstehenden Schleifstaub wischen sie am besten mit einem Kleidungsstück (Faserpelz ist ideal) vom Depron.
8 Pieken sie die vordere Rumpfseitenansicht auf eine 6mm Depronplatte (alternativ gehen auch 2 aufeinandergeklebte 3mm-Depronstücke) durch. Für den genauen Übergang zur hinteren Rumpfseitenansicht können sie die Übergangslinie von der bereits ausgeschnittenen hinteren Rumpfseitenansicht übertragen.
Hinweis: Auf dem Bild ist das HLW fälschlicherweise am Stück zu sehen, richtig wären zwei separat ausgeschnittene HLW-Hälften.

[Yak] [Yak] [Yak]

9 Schrägen sie die langen Kanten der Torsionsstreifen um 45 Grad an. Benutzen sie dazu grobes (80er) Schleifpapier und arbeiten sie mit wenig Druck.

10 Schneiden sie die Ausschnitte für die 3mm Nasenleisten der Tragflächen an den entsprechenden Stellen ca. 30mm weit in die Rumpfdraufsicht hinein.

[Yak] [Yak]

11 Kleben sie den Aufdoppler auf die Unterseite der Rumpfdraufsicht. Geben sie dafür etwas UHU-Por auf den Finger und streichen sie Aufdoppler wie Rumpfdraufsicht ein. Machen sie möglichst schnelle Streichbewegungen, so wird die Klebstoffschicht einigermassen dünn. Das UHU-Por zieht in dieser dünnen schicht sofort an, nach einer Minute ablüften können sie die beiden Teile bereits zusammenpressen. Etwaige Differenzen zwischen Aufdoppler und Rumpfdraufsicht an der Seite können sie anschliessend vorsichtig wegschleifen.

[Yak] [Yak] [Yak]

12 Kleben sie vordere und hintere Rumpfseitenansicht mit UHU-Por zusammen. Achten sie darauf, dass sie die beiden Teile mittig zusammenkleben.

[Yak] [Yak] [Yak]

13 Die Depronteile können sie nach Wunsch gestalten. Airbrush, Sprühdosenfarben und Edding-Filzstifte sind hier die gängigen Möglichkeiten. Wenn sie ein Edding-Streifenfinish in der unten gezeigten Art realisieren wollen ist es ratsam, Tragflächen und HLW während des Bemalens an die Rumpfdraufsicht zu heften, um saubere Rumpf-Tragfläche-/Rumpf-HLW-Übergänge zu erhalten.

nach oben


2.6 Tragflächen

[Yak] [Yak] [Yak]

1 Legen sie die Tragfläche mit der späteren Oberseite nach oben auf den Tisch und zeichnen sie, falls sies noch nicht gemacht haben, die Linie für das Querruderscharnier ein.

[Yak] [Yak] [Yak]

2 Schneiden sie das Querruder mit um 30 Grad von der Tragfläche weg geneigtem Messer ab.
3 Schneiden sie den Überstand des Querruders ebenfalls mit um 30 Grad geneigtem Messer ab.

[Yak] [Yak] [Yak]

4 Schneiden sie auf der Innenseite der Querruder einen ca. 2mm breiten Depronstreifen weg. Dadurch verhindern sie, dass das Querruder im eingebauten Zustand an der Rumpfdraufsicht schleift.
5 Schneiden sie an der Nasenleiste der Tragflächen ca. 3mm Material weg, um Platz für den 3mm CFK-Rundstab zu schaffen.

[Yak] [Yak] [Yak]

6 Sägen sie den Kohlefaserstab ca. 40mm länger als der Ausschnitt in den Tragflächen ab. Umwickeln sie die Schnittstelle vor dem Sägen mit Klebeband, so verhindern sie das Splittern des Stabes. Halten sie während dem Sägen die Luft an, der Säge- und Schleifstaub von CFK/GFK (riecht extrem penetrant nach Kunststoff) ist auf dauer giftig.
7 Kleben sie den CFK-Stab mit UHU-Por an die Nasenleiste der Tragflächen.
8 Verstärken sie die die Tragflächen mit durchsichtigem Klebeband.
1. Kleben sie einen 50mm Streifen um die hintere Kante herum.
2. Kleben sie einen 30mm-Streifen um die Nasenleiste herum.
3. Kleben sie einen 50mm-Streifen um die innere Kante herum.

[Yak] [Yak] [Yak]

9 Schlagen sie das Querruder zuerst mit zwei 30mm langen Tesastreifen auf der Oberseite, jeweils am linken und am rechten Rand einer, an den Tragflächen an. Der Spalt zwischen Querruder und Tragfläche sollte dabei ca. 0.5mm gross sein.
10 Überkleben sie den gesamten Ruderspalt mit einem Streifen Tesafilm

[Yak] [Yak] [Yak] [Yak] [Yak] [Yak]

11 Kleben sie auf der Unterseite drei 3mm Tesastückchen (Je eines in den Ecken und eines in der Mitte) in den Spalt. Kleben sie das Tesafilm zuerst auf die Tragfläche, drücken sie es mit einem umgedrehten Teppichmesser in den Spalt, drücken sie es dann vorne und hinten an die Schrägen und drücken sie zum Schluss den überschüssigen Teil aufs Ruder.

[Yak]

12 Mit der anderen Tragfläche verfahren sie gleich.

nach oben


2.7 Höhenleitwerk

[Yak] [Yak]

1 Trennen sie die Dämpfungsfläche von den Höhenrudern. Das Prinzip ist dabei das Gleiche wie bei den Querrudern (Schnitte jeweils mit 30 Grad Neigung).

nach oben


2.8 Rumpf I

[Yak] [Yak] [Yak] [Yak]

1 Kleben sie mit UHU-Por je ein 15x30mm grosses 1mm Sperrholzbrettchen auf die Rillen für die Tragflächen-Nasenleisten.
2 Verstärken sie die Rumpfdraufsicht mit Klebeband.
1 Kleben sie einen 30mm Streifen auf Höhe der vorderen Klebebandverstärkung auf die Rumpfdraufsicht und falten sie die Enden 70mm um die Seitenkanten herum (sie sollten sich auf der Unterseite in der Mitte wieder berühren). Kleben sie anschliessend auf Höhe der hinteren Klebebandverstärkung der Tragflächen einen weiteren 30mm-Streifen auf die Draufsicht.
2 Kleben sie 50mm-Streifen um die seitlichen Kanten herum. Im Bereich zwischen Tragflächen und HLW können sie diese etwas Schmaler schneiden.

[Yak] [Yak]

3 Trennen sie das Seitenruder von der Rumpfseitenansicht. Schrägen sie auch hier wie beim Querruder um 30 Grad an.

[Yak] [Yak]

4 Zerteilen sie die Rumpfseitenansicht nach dem oben dargestellten Schema.

[Yak] [Yak]

5 Zeichnen sie die Hilfslinie für die Verklebung der unteren Rumpfseitenansicht nach obigem Schema auf die Draufsicht.

[Yak] [Yak] [Yak]

6 Kleben sie die untere Rumpfseitenansicht mit UHU-Por auf die Draufsicht.
7 Bei der von mir gewählten Finish-Variante macht es Sinn, die Torsionsstreifen erst jetzt zu bemalen.

[Yak] [Yak] [Yak]

8 Zeichnen sie die Position der Torsionsstreifen auf der Seiten- und Draufsicht jeweils vorne und hinten an.
9 Legen sie ein Lineal an die Markierungen, führen sie die UHU-Por-Tube entlang dieses Lineals und ziehen sie die Klebstoffraupe. Bei der Draufsicht kann man das Lineal problemlos ansetzen, bei der Unteren Seitenansicht macht mans an der Tischkante. Achten sie dabei beim Bestreichen der anderen Seite der Seitenansicht darauf, dass die UHU-Por-Naht der ersten Seite der Seitenansicht in der Luft hängt und nicht auf dem Tisch aufklebt.
Streichen sie die Torsionsstreifenkanten mit UHU-Por ein, auch hier hilft ein Lineal als Führung.
10 Kleben sie nach dem Ablüften die Torsionsstreifen an den Rumpf. Achten sie darauf, dass die untere Rumpfseitenansicht vor allem an der Hinterkante, wo später das Seitenruder angeschlagen wird, absolut senkrecht zur Rumpfdraufsicht steht.

[Yak] [Yak]

11 Kürzen sie die Nasenleistenstäbe der Tragflächen bei Bedarf, stecken sie die Tragflächen an die Rumpfdraufsicht und fixieren sie sie mit Krepband.

nach oben



2.9 Streben

[Yak] [Yak]

1 Schneiden sie 4x 40x8mm- und 2x 20x6mm-Streifen aus einem Nylon-Gurtband aus.
2 Längen sie vier Flächenstreben aus 2mm CFK-Rohr mit Übermass ab und schleifen sie ein Ende ca. 2cm weit an.

[Yak] [Yak] [Yak]

3 Als Vermittler zwischen den harten Streben und dem weichen Depron müssen Sperrholzplättchen herhalten. Zeichnen sie die Brettchen an, Bohren sie die Entsprechenden Löcher und schneiden sie die Brettchen dann aus (das 1mm Sperrholz lässt sich problemlos mit einer guten Schere schneiden)
Tragflächen:
[-] Brettchen (1): 1mm-Sperrholz, 20x40mm, 4 Stk. Vier 1.5mm Löcher zum Festnähen der Nylonbänder für die Tragflächenstreben.
[-] Brettchen (2): 1mm-Sperrholz, 20x30mm, 2 Stk. In eines der beiden Brettchen ein 3mm Loch für die Verbindungsschraube der Tragflächenstreben.
[-] Brettchen (3): 2mm Sperrholz, 30x10mm, 2 Stk. In die Mitte ein 3mm Loch für die Verbindungsschraube der Tragflächenstreben und rechts und links je ein 2.5mm-Loch zur Aufnahme der Tragflächenstreben.
HLW:
[-] Brettchen (4): 1mm-Sperrholz, 10x20mm, 2 Stk. Ein 2mm Loch für die Verbindungsschraube, ein 2mm Loch für die HLW-Strebe.
[-] Brettchen (5): 1mm-Sperrholz, 15x15mm, 2 Stk. In eines der beiden Brettchen ein 2mm Loch für die Verbindungsschraube der HLW-Streben.
[-] Brettchen (6): 1mm-Sperrholz, 15x15mm, 2 Stk. Zwei 1.5mm Löcher zum Festnähen der Nylonbänder für die HLW-Streben.

[Yak] [Yak] [Yak] [Yak]

4 Nähen sie die 40x8mm Nylonstreifen mit Dynema- oder Drachenschnur an die angeschliffenen Enden der Flächenstreben. Beginnen sie dabei am hinteren Ende des Nylonstreifens, verknoten sie das Schnurende nach der ersten Schlaufe, arbeiten sie sich nach vorne und wieder zurück und verknoten sie das Ende der Schnur mit dem Anfang. Zurren sie die Schnur nach jeder Schlaufe ordentlich fest, sonst hält das später nicht .
5 Tränken sie die Schnur mit Sekundenkleber. Dadurch werden einerseits die Knoten gesichert und andererseits wird die Schnur mit dem CFK-Stäbchen verklebt. Geben sie zum tränken ein bis zwei kleine Tropfen Sekundenkleber auf die Schnüre auf der Strebe. Achten sie dabei darauf, das sich das Nylonband nach dem Strebenende nicht vollsaugt, sonst ists Essig mit der biegsamen Verbindung . Daher eher in Richtung Nylonstreifenende tränken und 5mm Vor Strebenende mit dem Tränken aufhören.
6 Nähen sie nun die Nylonstreifen am Sperrholzbrettchen fest. Schlaufen sie vorne quer ca. 3 Mal rum, nach Hinten genügt je eine Schlaufe. Geben sie nach dem Nähen einen kleinen Tropfen Sekundenkleber auf die Schnur auf der Unterseite des Sperrholzbrettchens, um die Knoten zu sichern. Übertreiben sie es auch hier nicht mit dem Sekundenkleber, der Nylonstreifen sollte seine Funktion als Gelenk noch wahrnehmen können. Das Gelenk sollte jetzt bei Biegung nur wenig Widerstand aufweisen. Auf Zug-Druck(die spätere Belastungsrichtung) sollte es aber nicht einknicken oder sonstwie nachgeben.

[Yak] [Yak] [Yak]

8 Kleben sie das vorgebohrte sowie das ungebohrte Brettchen (2) mit UHU-Por an den Aufhängepunkt der Tragflächenstreben am Rumpf.
9 Bohren sie vorsichtig (das vorgebohrte Brettchen (2) dient als Führung) mit 3mm durch das ungebohrte Brettchen (2) durch
10 Schleifen sie die Brettchen (3) an der späterem Streben-Klebestelle kurz an und montieren sie sie mit einer M3-Schraube + Mutter am Rumpf. Achten sie darauf, dass die Brettchen Parallel zur Rumpfmittellinie und nicht irgendwie schief angeschraubt werden.

[Yak] [Yak] [Yak]

11 Fixieren sie die Tragflächen mit Klebeband am Rumpf, legen sie das Modell auf eine gerade Unterlage und beschweren sie den Tragflächen falls nötig, so dass er überall gleichmässig aufliegt.
[-] Längen sie nun die Streben so ab, dass die Brettchen (1), wenn die abgelängten Strebenenden in den entsprechenden Löchern der Brettchen (3) stecken, auf der richtigen Stelle auf den Tragflächen zu liegen kommen.
[-] Schleifen sie die abgelängten Enden der Streben leicht an, stecken sie sie in die Löcher in den Brettchen (3) und fixieren sie die Brettchen (1) mit Krepband auf den Tragflächen.

[Yak] [Yak]

12 Fixieren sie das Modell um 90 Grad gedreht und verkleben sie die Streben mit 5-Min-Epoxi und Baumwollflocken oder mit Sekundenkleber und Glaspulver an den Brettchen (3).

[Yak] [Yak] [Yak]

13 Legen sie das Modell erneut auf die ebene Unterlage und beschweren sie die Tragflächen bei Bedarf mit Gewichten, so dass sie überall gleichmässig aufliegen.
[-] Verkleben sie nun die Brettchen (1) mit UHU-Por auf den Tragflächen. Zum Ablüften des UHU-Pors müssen sie die Streben irgendwie unterstützen um zu verhindern, dass die Brettchen auf den Tragflächen aufliegen.
[-] Wichtig: Die Streben dürfen nach dem Verkleben nicht irgendwie unter Spannung stehen, da sich ihre Tragflächen sonst nach dem Lösen von der Unterlage grauenhaft verzieht.
14 Beim HLW läufts genau gleich, einfach alles ein bisschen kleiner und zarter. Die Brettchen (5) kommen an den Rumpf, die Brettchen (4) dienen als Aufnahme für die Flächenstreben in Richtung Rumpf und die Brettchen (6) werden gleich wie bei den Tragflächen mit den 20x6mm Nylonbändern an die HLW-Streben genäht. Die Flächenstreben bestehen beim HLW aus 1.5mm CFK.
Hinweis: Es ist auch möglich, die HLW-Streben an der oberen statt an der unteren Rumpfseitenansicht zu fixieren. Das Vorgehen ist analog, nur muss man hier mittels einer Balsaleiste dafür sorgen, dass Die HLW-Dämpfungsflächen während dem Anpassen gerade am Rumpf dran sind.

1 | 2 | 3 | 4 | 5

Änderungen an dieser Seite

nach oben

[Copyright] Fabian Günther
www.fabian-guenther.ch

Valid HTML 4.0 Transitional