
Yak 55 Nr.3
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Die in dieser Baubeschreibung verwendeten Fachbegriffe habe ich auf der Seite Auf meiner Webseite verwendete Begriffe erklärt.
Zu diesem Baubericht existiert ein Thread
im RcLine-Forum.
Dieses die 95cm-Yak ist der Standardshockflyer, auf den die Übungen in den ebenen Fluglagen, den und dem Rollenflug zugeschnitten sind.
Inhalt
1 Konzept und Bauplan
2 Aufbau Teil 1
2.1 Bevor sie loslegen
2.2 Benötigtes Werkzeug
2.3 Material
2.4 Pläne
2.5 Bauteile
2.6 Tragflächen
2.7 Höhenleitwerk
2.8 Rumpf I
2.9 Streben
3 Aufbau Teil 2
3.1 Querruderhörner
3.2 Höhen- und Seitenruderhörner
3.3 Verlängerte Servoarme
3.4 Rumpf II
3.5 Fahrwerk
3.6 Sporn
3.7 Motorspant
3.8 Akku
3.9 RC-Check
3.10 Querruderanlenkung
3.11 Schwerpunkt
3.12 Seilanlenkung
3.13 Fertigstellung
4 Fliegen
5 Varianten
5.1 Aufbauvariante 1
5.2 Aufbauvariante 2
5.3 Aufbauvariante 3
5.4 Aufbauvariante 4
5.5 Querruderservos verbinden
5.6 Antriebsvariante "slow"
5.7 Weitere Pläne
1 Konzept und Bauplan
Vorteile und Nachteile im Vergleich zu einem 80cm-Standardshockflyer:
Vorteile
Durch die Grösse etwas besser sichtbar
Vom Volumen her wirkt der 95cm-Kollege deutlich fetter als ein Standard-Shockflyer
Durch die höhere Masse und die grössere Flächenbelastung weniger windempfindlich
Flugzeiten jenseits der 15 Minuten
Mit einem anständigen 3s-Akku senkrechte Steigraten jenseits der 10m/s
Nachteile
Die gesamte Ausrüstung (Antrieb+RC) ist ne Ecke teurer als bei nem Standard-Shockflyer.
Indoorflug ist nur noch eingeschränkt möglich da das Modell durch seine hohe Masse und den fetten Propeller bei "Feindkontakt" doch einiges kaputt machen kann...
Vor- oder Nachteile (je nach Sichtweise
)
Die Fluggeschwindigkeit ist ca. doppelt so hoch wie beim Standard-Shockflyer (160g)
Man kann im Gegensatz zum Standard-Shockflyer nicht mehr jeden Scheiss fliegen, der einem gerade einfällt. Wildestes Herumreissen ist mit dem Grossen nicht möglich, der kippt weg.
Das Flugbild ist ruhiger und träger
Wenns mal knallt fliegen auch ordentlich Depronfetzen. Eine härtere Landung verträgt er absolut problemlos, aber Abstürze im "120g-Knuffel mit EPP-Nase-Style" überlebt er nicht.
Durch die höhere Masse lässt sich so etwas ähnliches wie Durchzug erahnen, der Pilot muss seine Flugfiguren daher ein bisserl vorausschauender planen als mit einem Standard-Shockflyer.
Technische Daten
Spannweite: 95cm
Länge: Je nach verwendeter Geometrie 95-110cm
Masse: 390-405g
Antrieb "power"
Motorlaufzeit bei Kraftvollem 3D: 15min
Senkrechte Steigrate mit halbleeren Akkus: ca. 10m/s
Antrieb "power"
Axi 2208/34
APC Slowfly 10x3.8
Phoenix 10 /Phoenix 25
FlightPower 3s1p 1200mAh
4x HS 55
Futaba R606FS 2.4 GHz FASST
Komponentenmasse ca. 200g, Schub (geschätzt) > 500g, Vollgasstrom im Stand 15A. Der Antrieb "Power" eignet sich für leistungsbetontes 3D sowie grossräumigen F3A-Kunstflug.
Bauplan
Die Yak 55SP V2 ist optisch noch recht stark ans Original angelehnt, samt Stelzenfahrwerk
. Alle Masse in Millimetern.
Zerlegbarkeit
Die Nasenleiste der Tragflächen wird ca. 30mm in die Rumpfdraufsicht gesteckt (dient nur als Führung, damits nicht schief wird)
Die Streben sind an ein Sperrholzbrettchen geklebt, welches unten an den Rumpf geschraubt wird (auf der anderen Seite kommt dann noch das Brettchen der anderen Tragfläche hin)
Am Rumpf werden die Tragflächen mit je 3 Streifen Tesa oben und unten gehalten. Ich habs anfangs auch nicht so ganz geglaubt, aber das hält.
Die Befestigung der Streben an den Tragflächen mittels Gurtbändern dient dazu, die Streben zum Transport direkt an die Tragflächen anlegen zu können.
Um die Streben ganz an die Tragflächen anlegen zu können muss man das Servohorn abschrauben, da das Querrudergestänge sonst der hinteren Strebe in die Quere kommt. Im Transportzustand (so wie auf dem oberen Bild) sind die Tragflächenstreben ZWISCHEN Querrudergestänge und Tragfläche, Im Flugzustand (die nächsten zwei Bilder) dann ÜBER dem Querrudergestänge.
Beim HLW ists im Prinzip das Selbe, hier hats aber nur eine Strebe und keinen Kohlestab als Nasenleiste.
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Fabian Günther