
Ebene Fluglagen
Es gibt keinen Löffel!
Neo in "The Matrix"
Auf dieser Seite behandle ich die Fluglagen des Kunstfluges, welche sich in einer Ebene parallel zum Boden abspielen.
Inhalt
1 Allgemeines
1.1 Die rote Pille
1.2 Fluggeschwindigkeit
1.3 Flugsicherheit
1.4 Die Einheitsschlaufe
1.5 Links
2 Flächenflug
2.1 Bauchflug mit Seitenruder
2.2 Rückenflug ohne Seitenruder
2.3 Einheitsschlaufe reload
2.4 Rückenflug mit Seitenruder
3 Messerflug
4 Slip
1 Allgemeines
1.1 Die rote Pille
An alle, die von der Seite Bauchflug hierhergekommen sind: hätt mich auch gewundert, wenn wir uns hier nicht wiedergetroffen hätten
.
1.2 Fluggeschwindigkeit
Fliegen sie die Übungen anfangs mit möglichst geringer Geschwindigkeit (gerade so schnell, dass sie sicher noch keine Probleme mit Strömungsabrissen bekommen). Sobald eine Übung langsam funktioniert können sie die Fluggeschwindigkeit erhöhen.
1.3 Flugsicherheit
Die Regeln zum Flugraum, zum Verhalten bei Verknüpplern und zum Simulatortraining sorgen für ein entspanntes Training und wenig Abstürze.
1.4 Die Einheitsschlaufe
Was isses?
Die Einheitsschlaufe ist mein Anflugsschema fürs STP/BFP.
Wie macht man's?
Der Pilot bewegt das Modell in der auf dem Bild rechts fett eingezeichneten Doppelschlaufe parallel zum Boden. Die Schlaufen sind dabei die fixen Wendekreise, anstelle der gewellten Linie platziert der Pilot die zu übenden Fluglagen/Figuren/was auch immer
.
Tipps
Fliegen sie die Einheitsschlaufe innerhalb jeder Übung immer in der gleichen Höhe über dem Boden (die Einheitsschlaufe findet in einer Ebene parallel zum Boden statt, sieht man auf dem Bild nicht so gut), mit gleichbleibender Geschwindigkeit und mit der gleichen Horizontalen Ausdehnung. Dadurch haben sie für das Fluglagentraining immer dieselben bedingungen und lernen Schneller.
Diese Einheitsschlaufe muss vollständig passiv und ohne irgendwas zu überlegen funktionieren. Wenn sie beim üben von anderen Figuren mithilfe der Einheitsschlaufe noch an der Einheitsschlaufe herumüberlegen müssen haben sie nicht mehr genug Kapazität für die neue Figur und das Üben wird übelst mühsam.
Die Einheitsschlaufe kann natürlich in jeder x-beliebigen Vorwärtsfluglage geflogen werden. Sobald also Rückenflug, Messerflug, Slips und Rollenkreise ohne zu überlegen klappen kann ich nur wärmstens empfehlen, die Einheitsschlaufe auch in diesen Fluglagen zu fliegen.
Wenn einem das ewige Wenden zu doof wird kann man später auch gerne einen Turn , einen Auf-/Abschwung oder sonstwas BEREITS GEFESTIGTES machen. Die Wenden dienen jedoch nicht dazu, neue Wendefiguren zu üben, wenn in der Mitte noch eine andere Figur geübt wird. Das gibt ein Durcheinander.
Hinweise
Die Massangaben in der Abbildung beziehen sich auf mein Standardmodell (95cm-Shockflyer mit 400g Masse). Bei kleineren und leichteren Modellen darfs gerne weniger sein, bei Grösseren entsprechend mehr. Die Höhe über dem Boden sollte mindestens den doppelten Durchmesser eines gedrückten Loopings betragen, so reicht sie, um gefahrlos untenrum abfangen zu können. Modelle, bei denen nach dem Strömungsabriss das Trudeln kommt, brauchen noch massiv mehr Sicherheitshöhe.
Wenn ich von jetzt an bei einer Fluglage "STP in der Einheitsschlaufe" schreibe meine ich damit, dass sie idealerweise das gesamte STP (sofern bei einzelnen Übungen nichts anderes erwähnt) in der Einheitsschlaufe fliegen.
1.5 Links
Bitte lesen sie vorher die Hinweise zu meinen Trainingsanleitungen, sonst gibts Missverständnisse.
Meine selbstkreierten Begriffe (BFP, Rechtsmesserharrier etc.), welche ich im folgenden Text verwende, habe ich auf der Seite Begriffe erklärt.
Die hier verwendete Methode zur räumlichen Beschreibung von Flugfiguren finden sie auf der Seite Flugebenen, Flugrichtungen, Koordinaten.
Zusätzliche Tipps um das Training ohne Modellbeschädigungen zu überstehen gibts auf der Seite Flugsicherheit: Konzepte.
Das Standardmodell, auf das sie diese Übungsbeschreibungen 1:1 anwenden können ist mein 95cm-Shockflyer
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Fabian Günther